adentro Mensura

Benefit Tracking für Restrukturierung & Sanierung

Das Sanierungscontrolling, das die Standards wie den IDW S6 schon kennt.

adentro Mensura führt Maßnahmen, Ergebniswirkung und Umsetzungsstand eines Sanierungsprojekts an einer Stelle zusammen — vom Workstream über die Initiative bis zur einzelnen Maßnahme, mit Wirkung auf EBITDA und Liquidität, Reifegraden und Verantwortlichen. Aufgesetzt ist ein Projekt in ein paar Minuten.

Für Beratungshäuser im Sanierungs- und Restrukturierungsgeschäft. Betrieb in der Schweiz.

Das Management-Dashboard von adentro Mensura mit Kennzahlen zu EBITDA, Cash und Cost to Achieve, einer Tabelle je Workstream und der Cash-Brücke

Das Management-Dashboard, wie es im Lenkungsausschuss an der Wand steht.

  • Oben die Kennzahlen. EBITDA-Run-Rate gegen das Ziel, Liquidität, Cost to Achieve, FTE — und wie viel davon freigegeben ist.
  • Links jeder Workstream. Mit Eigner, Anzahl Initiativen und dem Beitrag, den er trägt; rot und grün ist die Bewegung seit dem letzten Stand. Jeder Name ist ein Verweis: ein Klick öffnet den Deep Dive, auf dem der Workstream-Leiter seinen Teil der Präsentation zeigt.
  • Rechts die Brücke. Vom EBITDA über Working Capital und Einmaleffekte bis zu dem, was der Plan nach Abzug der Kosten liefert.

Warum Mensura

Sechs Dinge, die adentro Mensura mitbringt.

Genau die, auf die es im Mandat ankommt.

Auf den IDW S6 zugeschnitten

adentro Mensura kennt die Begriffe des Standards ab Werk: Maßnahmen, Ergebnis- und Liquiditätswirkung, Umsetzungsstand, Cost to Achieve, Personalmaßnahmen. Sie sind das Modell, nicht ein Feld, das jemand umbenannt hat.

In ein paar Minuten aufgesetzt

Struktur anlegen oder importieren, Benutzer anlegen oder importieren und einladen, Rechte setzen — und die erste Initiative steht. Kein Einführungsprojekt vor dem Projekt.

Live in der Sitzung

Der Präsentationsmodus zeigt Statusbericht, Fortschritt und Ergebnisbrücke direkt aus den Daten — auf dem Beamer im Lenkungsausschuss, mit dem Stand von eben statt dem der letzten Folie.

Eine Oberfläche, die niemand erklären muss

Jede Seite ist nach demselben Muster gebaut: dieselbe Filterleiste, dieselben Karten, dasselbe Fenster zum Bearbeiten. Wer eine Seite bedienen kann, kann alle — auch die Mitarbeiter des Mandanten, die zwei Stunden Zeit für ein neues Werkzeug haben und keine zwei Tage.

Jeder Stand bleibt erhalten

adentro Mensura hält die Berichtsstände fest, statt sie zu überschreiben. Der Fortschritt wird gegen den Stand vom Vormonat gemessen, nicht gegen die Erinnerung — und was sich zwischen zwei Sitzungen bewegt hat, lässt sich zeigen statt behaupten.

Rechte, die der Vertraulichkeit gewachsen sind

Sichtbarkeit wird je Projekt, Einheit und Initiative vergeben, Stellvertreter eingeschlossen. Vertrauliche Initiativen und Personalzeilen bleiben in ihrem Kreis, und jede Änderung steht im Protokoll — nachlesbar, wer wann was geändert hat.

Rechenlogik

Der Base Case bleibt, wo er ist. adentro Mensura führt das Delta.

Ein normales Projekt wird an Inhalt und Termin gemessen: Anlage aufgebaut, System eingeführt, Budget gehalten. Ein Sanierungsprojekt wird an finanziellen Zielen gemessen — am Ergebnis und an der Liquidität, in der geplanten Höhe und zum geplanten Zeitpunkt. Dafür reicht Projektmanagement nicht. Es braucht ein Benefit Tracking, das jede Maßnahme bis in die Ergebniszeile verfolgt.

  • Base Case. Die Planung ohne die Maßnahmen — GuV, Bilanz und Cashflow, wie sie im Rechnungswesen stehen. Mensura fasst sie nicht an.
  • Delta. Was die Maßnahmen beitragen: Zeile für Zeile, mit Verantwortlichem, Reifegrad (Implementierungslevel) und Wirkungszeitpunkt.
  • Base Case after Measures. Beides zusammen ergibt die neue Planversion — die Messlatte, an der das Controlling den Projekterfolg Monat für Monat im eigenen Standardbericht nachhält.

Mensura ersetzt kein BI-Werkzeug wie Power BI oder LucaNet und will es nicht. Das Berichtswesen bleibt, wo es ist; Mensura verwaltet das Delta, das hineinläuft.

Base Case plus Delta ergibt Base Case after Measures Base Case Planung ohne Maßnahmen + Delta Wirkung der Maßnahmen = Base Case after Measures die neue Planversion

Und was zählt, entscheidet ein Quality Gate.

Eine gemeldete Ersparnis ist noch keine Ersparnis. Jede Maßnahme durchläuft sechs Quality Gates, und jedes ist ein Gate mit einem Nachweis, den jemand vorlegen muss — kein Häkchen, das jemand setzt. Das ist keine Besonderheit, sondern die Mindestanforderung an ein professionelles Maßnahmencontrolling; bemerkenswert ist nur, wie oft sie fehlt.

  1. Gate 0Ideeerfasst, noch ohne Anspruch
  2. Gate 1ValidiertKonzept steht, Wirkung plausibel
  3. Gate 2Business Casegerechnet, mit Ergebniszeile
  4. Gate 3Maßnahmenplanfreigegeben, mit Termin und Eigner
  5. Gate 4UmsetzungsnachweisBeleg, dass sie greift
  6. Gate 5Bestätigtvom Rechnungswesen abgenommen

Berichtet wird ab Gate 3 (IL3). Was davor liegt, steht in der Liste, aber nicht in der Zahl für Banken und Gesellschafter. Damit ist jederzeit beantwortbar, wie belastbar ein Programm ist — nicht „zweihundert Maßnahmen", sondern wie viel des Ergebnisses auf Maßnahmen steht, die ein Gate passiert haben. Und ab der ersten Freigabe auf Gate 3 steht die Nummer der Initiative fest, damit die Berichte über Monate vergleichbar bleiben.

Und die Maßnahmenliste in Excel?

Das ist der ehrliche Vergleich — nicht das BI-Werkzeug. Eine Mappe kann am Anfang alles. Ab dem zweiten Berichtsmonat fehlen ihr drei Dinge, die sich nicht nachrüsten lassen.

  • Nachvollziehbarkeit. Jede Änderung steht mit Person und Zeitpunkt im Protokoll. In einer Mappe, die zwischen zwölf Beteiligten kursiert, beantwortet niemand mehr, wer aus den 3,1 die 2,4 gemacht hat — und in der Umsetzungsprüfung wird genau das gefragt.
  • Stände statt Dateinamen. Jeder Berichtsstand bleibt erhalten und bleibt vergleichbar. Kein „Maßnahmen_final_v7_neu.xlsx", sondern ein Stand vom Vormonat, gegen den gemessen wird.
  • Eine Quelle. Zweihundert Maßnahmen über sieben Workstreams stehen an einer Stelle, statt in sieben Mappen, die jemand zum Monatsende zusammenführt. Diese Stunden verschwinden nicht — sie wandern von der Konsolidierung in die Maßnahmen selbst.

Herkunft

Aus der Sanierungspraxis, nicht aus der Produktabteilung.

Hinter adentro Mensura steht eine Handvoll ehemaliger Sanierungsberater von Roland Berger, die über Jahrzehnte eine Vielzahl von Restrukturierungen begleitet haben — im deutschsprachigen Raum ebenso wie in internationalen Programmen über mehrere Gesellschaften und Länder hinweg.

Entworfen haben es also Leute, die den Statusbericht selbst geschrieben, die Maßnahmenliste selbst gepflegt und im Lenkungsausschuss selbst erklärt haben, warum die Zahl von letzter Woche eine andere war. Ein laufendes Großprojekt wird von einer der führenden internationalen Managementberatungen begleitet.

Für wen

Für Beratungshäuser, die Sanierungen begleiten.

Für Teams, die Restrukturierungs- und Sanierungsmandate im deutschsprachigen Raum führen — bankengetrieben, entlang des IDW S6 oder seiner Entsprechung, unter Zeitdruck und mit Berichtspflicht gegenüber Gesellschaftern und Banken.

Typischer Einsatz

  • Sanierungsgutachten nach IDW S6 und dessen Umsetzungsphase
  • Leistungswirtschaftliche Restrukturierung mit mehreren Workstreams
  • Monatliche Berichterstattung an Banken und Gesellschafter
  • Mandate mit gemischten Teams aus Beratung und Kundenorganisation
  • Programme, in denen mehrere Gesellschaften getrennt zu berichten sind

Drei Länder, dieselbe Systematik.

Deutschland — IDW S6

Der Standard des Instituts der Wirtschaftsprüfer für Sanierungskonzepte: Krisenursachen, Fortbestehensprognose, nachhaltige Sanierungsfähigkeit, Maßnahmen mit integrierter Planung.

Österreich — KFS/RL 25

Die Richtlinie der Kammer der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer für die Erstellung von Sanierungskonzepten. Sie folgt derselben Systematik: zweistufige Prüfung, Maßnahmenkatalog, integrierte Finanzplanung.

Schweiz — Art. 725 ff. OR

Hier steht es im Gesetz statt in einem Standard: Pflichten des Verwaltungsrats bei Kapitalverlust und Überschuldung, dazu die Arbeitshilfen von EXPERTsuisse. In bankengetriebenen Mandaten wird in der Praxis meist direkt nach IDW S6 gearbeitet.

Was allen dreien gemeinsam ist, ist genau das, was adentro Mensura führt: ein Maßnahmenkatalog mit Wirkung auf Ergebnis und Liquidität, nachvollziehbare Reifegrade und eine Planung, in die das Ergebnis zurückfließt. Unsere Gesellschaft sitzt in Baar im Kanton Zug — die Schweizer Seite ist für uns keine Fußnote.

Funktionen

Was adentro Mensura im Mandat übernimmt.

Maßnahmen in einer Hierarchie

Workstream, Initiative, Maßnahme — mit Verantwortlichen, Terminen und Zuordnung zur berichtenden Einheit. Jede Zeile hat einen Eigentümer.

Ergebnis- und Liquiditätswirkung

Wirkung auf EBITDA und auf Zahlungsmittel getrennt geführt, inklusive einmaliger Effekte und Cost to Achieve. Wer eine Ersparnis meldet, sagt, aus welcher Ergebniszeile sie kommt.

Sechs Quality Gates bis zur Zahl

Jede Reifegradstufe verlangt einen Nachweis, nicht ein Häkchen. In die berichtete Zahl geht nur, was Gate 3 passiert hat; ab der Freigabe steht die Nummer der Initiative fest.

Personalmaßnahmen

FTE-Reduktion und Personalkosten sauber getrennt, mit Abfindungen, Freistellungen und Laufzeiten. Sensible Zeilen nur für den Kreis, der sie sehen darf.

Die Seite Measures & Impact: links der Strukturnavigator mit Workstreams und Maßnahmen, rechts eine Maßnahme mit Status, Reifegradstufen und ihren Impact Lines

Die Arbeitsfläche: eine Maßnahme und das, was sie beiträgt.

  • Der Strukturnavigator. Workstream, Initiative, Maßnahme — mit Ampel und Beitrag an jeder Zeile, aufklappbar bis nach unten.
  • Die Quality Gates. Sechs Stufen von der Idee bis zur Bestätigung durch das Rechnungswesen. Jede verlangt einen Nachweis; berichtet wird ab Gate 3 (IL3).
  • Die Impact Lines. Hier entsteht das Delta: je Zeile Wirkungsart, Ergebniszeile und Verantwortlicher.

Betrieb und Sicherheit

Wo die Daten liegen, und wer an sie herankommt.

Betrieb in Zürich

adentro Mensura läuft auf Google Cloud im Rechenzentrum Zürich. Weitere Betriebsmodelle — Ihre eigene Umgebung, eine souveräne europäische Cloud — auf Anfrage.

Anmeldung

Benutzername und Passwort — oder Single Sign-on über Google oder Microsoft Entra, also mit den Konten Ihres Hauses, ab der Größe M. Weitere Identity Provider im Enterprise-Modell auf Anfrage.

ISO 27001

Die Zertifizierung nach ISO 27001 ist für Oktober 2026 vorgesehen. Bis dahin nennen wir sie als Vorhaben, nicht als Siegel.

Vier Sprachen

Die Anwendung spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch — in einem Programm über mehrere Länder ist das keine Kür.

Pakete

Drei Größen. Nach Mandaten, nicht nach Bauchgefühl.

Preise nennen wir im Gespräch — abhängig von Laufzeit und Umfang. Betrieb, Updates und Support sind in jeder Größe enthalten.

S

Für das einzelne Mandat

Ein aktives Projekt · bis 10 Benutzer


Anfragen
 SME
Aktive Projekte15unbegrenzt
Benutzerbis 10unbegrenztunbegrenzt
Mitarbeiter des Mandanten im Projektjajaja
Funktionsumfangvollvollvoll
Sprachen (DE/EN/FR/IT)jajaja
Anmeldung mit Passwortjajaja
SSO über Google oder Entrajaja
Weitere Identity Providerauf Wunsch
White-Label-Modusja
Betrieb in Ihrer Umgebungauf Wunsch
Rahmenvertrag, benannter Ansprechpartnerja
Betrieb, Updates, Supportenthaltenenthaltenenthalten

Demo

Sehen Sie es an einem realistischen Beispielprojekt.

Suchen Sie sich im Kalender einen Termin, der Ihnen passt. In 30 Minuten gehen wir das Werkzeug gemeinsam durch, und im Anschluss bekommen Sie einen eigenen Zugang zum Demo-System mit einem eingerichteten Beispielprojekt. Kein Verkaufsgespräch vorweg — wir zeigen das Werkzeug.

30 Minuten, in Ihrem Kalender

  • Sie wählen den Termin, keine Terminfindung per Mail
  • Videokonferenz, kein Besuch nötig
  • Danach ein eigener Zugang zum Demo-System
Termin auswählen

Lieber schriftlich? [email protected]